"Übergänge" gemeinsam gestalten

Im Laufe ihres Lebens „erfahren“ Kinder zahlreiche Übergänge von einem

Lebensabschnitt in einen anderen, noch unbekannten. Auch der Schuleintritt wird von ihnen als Zeit erlebt, die aufregend ist, neugierig macht und mit vielen Fragen oder auch Ängsten verbunden ist.

 

Der Bildungs- und Erziehungsplan -entwickelt vom Staatsinstitut für Frühpädagogik und Fachkräften unterschiedlicher pädagogischer Bereiche- ermutigt zu einer engen Zusammenarbeit aller „Institutionen“, also Elternhaus, Kita und Grundschule, um das Kind in dieser sensiblen Zeit zu unterstützen und zu stärken. Im Zentrum steht vor allem die Erweiterung grundlegender Basiskompetenzen des Kindes, wie Kooperations- und Kritikfähigkeit, differenzierte Eigenwahrnehmung, Denkfähigkeit und Empathie, das Wecken von Interesse u.v.m. (Weitere Informationen finden Sie auf dem Hessischen Bildungsserver).

 

Diese „Ich-Stärkung“ ermöglicht dem Kind auf Neues mit Selbstvertrauen zuzugehen, sich selbst in seiner Gefühlswelt zu kennen und regulieren zu können, Bedürfnisse aktiv mitteilen zu können, eine Bereitschaft, Lösungen zu entwickeln und mitzutragen und sich dabei an ethischen und demokratischen Grundwerten zu orientieren, seinen eigenen Standpunkt zu entwickeln und sein Handeln danach auszurichten.

 

Unsere Aufgabe als Erziehungs- und Bildungspartner ist, die Kontinuität bei der Stärkung dieser Kompetenzen zu gewährleisten. Hierzu pflegen wir seit einigen Jahren einen regelmäßigen Austausch mit den Kindertagesstätten und selbstverständlich mit unserem Schulkinderhaus (lokales Netzwerk "Tandem Hochheim"). Besonders wichtig sind uns die gegenseitigen Besuche der Kindergarten- und Schulkinder, um gemeinsam zu spielen, zu experimentieren, sich vorzulesen oder einfach voneinander zu erzählen. Schulfeste, Präsentationstage von Projektwochen und vor allem die regelmäßig stattfindenden Hospitationstage sind für die zukünftigen Erstklässler gute Gelegenheiten, die Astrid- Lindgren-Schule kennenzulernen und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Diese Erfahrungen helfen, Vorbilder zu entwickeln, erste Berührungsängste abzubauen und sich auf die Zeit als „Schulkind“ zu freuen. 

 

Hinweis: Schulfähigkeit-was ist darunter zu verstehen?